Yoga in Norwegen
Von Naomi BeckerSeite 1 von 2
Fernöstliches im hohen Norden: Yoga in Oslo und in der ursprünglichen Natur Norwegens
Die norwegische Stadt Oslo hat eine gut entwickelte Yogaszene. Laut Jordan Bloom, Anusara-Yoga-Lehrer, gibt es seit einigen Jahren ein beobachtbar wachsendes Engagement. Neben Oslo mit 550.000 Einwohnern hat Norwegen drei weitere Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern: Bergen, Trondheim und Stavanger. Der Schwerpunkt für Yoga liegt aber in Oslo. Norwegen entwickelt sich kontinuierlich: Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich die Bevölkerung des Landes von 2,21 auf 4,83 Millionen mehr als verdoppelt. Die Einwohnerzahl steigt derzeit um ca. 62.000 Menschen pro Jahr, denn Norwegen hat eine der höchsten Geburtenraten. Laut einer Studie besitzt Norwegen den höchsten Lebensstandard der Welt (HDI-Rang, Stand von 2009). Das mag unter anderem an der guten finanziellen Lage liegen: Das Pro-Kopf-Einkommen in Norwegen ist überdurchschnittlich hoch, ebenso das Kindergeld. Vom einst armen Land mit einfacher Landwirtschaft hat sich der Staat im hohen Norden durch seine Ölvorkommen zum reichen Land entwickelt. Man merkt das unter anderen an der Infrastruktur, die sehr gut ausgebaut ist. Bahnreisen sind in gut ausgestatteten Zügen auch in abgelegene Gegenden kein Problem und sehr angenehm.
Die eindrucksvolle Natur Norwegens zieht jedes Jahr Tausende von Touristen an. Das Land ist geprägt von eindrucksvollen, teilweise wie im Märchen wirkenden Kiefern- und Birkenwäldern, hohen Wasserfällen und fischreiche Flüssen. Das Wasser ist so klar und unbelastet, dass man aus den Flüssen trinken kann. Nordkap und Geirangerfjord gehören zu den bekanntesten Touristenattraktionen des Landes und auch die traditionelle Postschifflinie entlang der Westküste, die Hurtigruten, ist mittlerweile sehr bekannt. Norwegen hat eine Einwohnerzahl von 4,8 Millionen bei einer Bevölkerungsdichte von 12,5 Personen pro Quadratkilometer. Zum Vergleich: In Deutschland sind es ca. 240 Einwohner/km².
Die Yogaszene in Oslo
Lange Zeit gab es in Oslo nur die Möglichkeit, traditionellen Hatha-Yoga zu machen. Seit einiger Zeit werden nun auch andere Yoga-Richtungen angeboten und insbesondere Asthanga-Yoga erfreut sich großer Beliebtheit. Diese dynamische Yogapraxis hat wohl für einige den Zugangsweg und die Idee darüber, was Yoga alles sein kann, verändert, meint Hanne Ågotsdatter, ausgebildete Architektin und Yogalehrerin aus Norwegen: „Asthanga ist eine etwas maskulinere Yoga-Art und trifft vielleicht den – obwohl es damit falsch interpretiert wird – eher wettbewerbsorientierten Nerv unserer westlichen Gesellschaft.“ Es gibt in Oslo viele in der Asthanga-Tradition ausgebildete und unterrichtende Yogis, die z.B. bei Pattabhi Jois ausgebildet wurden.
Für Hanne hat Asthanga die Türen für eine breitere Yogapraxis geöffnet. Denn kurz nachdem diese Richtung bekannter wurde, gab es auf einmal viele verschiedene Yoga-Richtungen in Norwegen. Viele Einheimische haben seitdem Lehrgänge und Ausbildungen im Ausland absolviert, so dass es nun viele gut qualifizierte Lehrer in Norwegen gibt. Trotzdem sind die Yoga-Klassen eher klein und viele Yogalehrer sind neben ihrer Tätigkeit auf ein Zusatzeinkommen angewiesen.
Die eindrucksvolle Natur Norwegens zieht jedes Jahr Tausende von Touristen an. Das Land ist geprägt von eindrucksvollen, teilweise wie im Märchen wirkenden Kiefern- und Birkenwäldern, hohen Wasserfällen und fischreiche Flüssen. Das Wasser ist so klar und unbelastet, dass man aus den Flüssen trinken kann. Nordkap und Geirangerfjord gehören zu den bekanntesten Touristenattraktionen des Landes und auch die traditionelle Postschifflinie entlang der Westküste, die Hurtigruten, ist mittlerweile sehr bekannt. Norwegen hat eine Einwohnerzahl von 4,8 Millionen bei einer Bevölkerungsdichte von 12,5 Personen pro Quadratkilometer. Zum Vergleich: In Deutschland sind es ca. 240 Einwohner/km².
Die Yogaszene in Oslo
Lange Zeit gab es in Oslo nur die Möglichkeit, traditionellen Hatha-Yoga zu machen. Seit einiger Zeit werden nun auch andere Yoga-Richtungen angeboten und insbesondere Asthanga-Yoga erfreut sich großer Beliebtheit. Diese dynamische Yogapraxis hat wohl für einige den Zugangsweg und die Idee darüber, was Yoga alles sein kann, verändert, meint Hanne Ågotsdatter, ausgebildete Architektin und Yogalehrerin aus Norwegen: „Asthanga ist eine etwas maskulinere Yoga-Art und trifft vielleicht den – obwohl es damit falsch interpretiert wird – eher wettbewerbsorientierten Nerv unserer westlichen Gesellschaft.“ Es gibt in Oslo viele in der Asthanga-Tradition ausgebildete und unterrichtende Yogis, die z.B. bei Pattabhi Jois ausgebildet wurden.
Für Hanne hat Asthanga die Türen für eine breitere Yogapraxis geöffnet. Denn kurz nachdem diese Richtung bekannter wurde, gab es auf einmal viele verschiedene Yoga-Richtungen in Norwegen. Viele Einheimische haben seitdem Lehrgänge und Ausbildungen im Ausland absolviert, so dass es nun viele gut qualifizierte Lehrer in Norwegen gibt. Trotzdem sind die Yoga-Klassen eher klein und viele Yogalehrer sind neben ihrer Tätigkeit auf ein Zusatzeinkommen angewiesen.
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